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Übergewicht
Hohes Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße; die sogenannte Präadipositas (Übergewicht) beginnt bei einem Body-Mass-Index (siehe dort) über 25. Ab einem Body-Mass-Index von 30 besteht schweres Übergewicht (Adipositas, Fettleibigkeit).
Osteoporose – Übergewicht Ursache oder Schutz?
Diäten und Untergewicht schaden unseren Knochen. Doch die deutschen Kinder und Jugendlichen werden ja im Schnitt nicht dünner, sondern immer dicker. Sind die wohlgenährten Kinder von heute also gefeit gegen Osteoporose im Alter? In der Jugend generell viel Gewicht auf die Waage zu bringen, schützt noch lange nicht vor der Knochenkrankheit. Denn übergewichtige Kinder und Jugendliche nehmen mit ihrer Nahrung meist nicht ausreichend Kalzium und Vitamin D zu sich – im Gegenteil. Falsche und einseitige Ernährung, gepaart mit Bewegungsmangel, sind nicht nur der Grund für überflüssige Pfunde, sondern gleichzeitig wesentliche Faktoren, die das Risiko für die Knochenkrankheit Osteoporose erhöhen. Zwar gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Knochendichte. Ob dafür allerdings die Fettmasse oder die Muskelmasse verantwortlich ist, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Einige Studien schreiben den positiven Effekt auf die Knochen nur der Fettmasse zu. Andere kommen zu dem Ergebnis, dass Muskelmasse die Knochendichte beeinflusst, während Fett sich (bei Jugendlichen) eher negativ auf die Knochenstruktur auswirkt. Eine größere Fettmasse wirkt (bei Frauen vor den Wechseljahren) nur dann knochenschützend, wenn auch ausreichend Muskelmasse vorhanden ist. Wichtig ist also vor allem auch eine regelmäßige körperliche Betätigung, um Muskeln aufzubauen und zu erhalten. „EsKiMo"-Studie bestätigt ungesundes Essverhalten Generell unausgewogenes Essverhalten bescheinigt die „EsKiMo“-Studie des Robert Koch-Instituts und der Universität Paderborn dem deutschen Nachwuchs. Für diese Erhebung wurden über 2.400 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren zu ihren Essgewohnheiten befragt. Die Auswertungen zeigen: Ihre Ernährung ist nicht „knochengesund“. Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen essen zu wenig kalziumreiche Milch und Milchprodukte. Besonders deutlich ist dieser Mangel bei den sechs- bis elfjährigen Mädchen: Sie erreichten nur 37 Prozent der empfohlenen Tagesmenge an Milch- und Milchprodukten. Dagegen stehen Wurstwaren auf dem Speiseplan der Jugendlichen ganz oben. Die „EsKiMo“-Studie ergab: Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen verzehrt mehr als das Doppelte der empfohlenen Tagesmenge an Wurst und Fleisch. Wurst ist reich an Oxalsäure. Diese bindet das Kalzium und entzieht es so dem Körper. Auch die großen Mengen an Eiweiß in Fleisch und Wurst schaden den Knochen. Um das Eiweiß abzubauen, verbraucht der Körper Kalziumsalze, die dann den Knochen fehlen. Schokolade, Fruchtgummis, süße und pikante Backwaren, Knabbergebäck, colahaltige Limonade und spezielle Cerealien wie Pops: Die bei den Kindern und Jugendlichen so beliebten Snacks und Naschereien enthalten viele knochenschädliche Stoffe.  Ein übermäßiger Verzehr von Salz bewirkt, dass Kalzium vom Körper vermehrt ausgeschieden wird. So kann es nicht mehr für den Aufbau der Knochen verwertet werden., Phosphat ist in großen Mengen in Form von Phosphorsäure in Cola enthalten. Ein hoher Phosphatgehalt im Körper bewirkt, dass bereits eingelagertes Kalzium wieder aus den Knochen gelöst wird., Generell verhindert sehr fettreiche Nahrung, dass wasserlösliche Stoffe, darunter Kalzium, über den Darm aufgenommen werden. Die genannten Nahrungsmittel sollten nicht mehr als zehn Prozent des gesamten Energiebedarfs liefern. Das bedeutet: Sechsjährige sollten maximal 15 Kilokalorien pro Tag aus Schokolade, Chips und anderen Knabbereien beziehen, 17-Jährige maximal 310 Kilokalorien. Die Auswertung der „EsKiMo“-Studie zeigt aber: Fast alle Kinder und Jugendlichen (über 90 Prozent) nehmen deutlich mehr Energie über solche Snacks, Knabbereien und Cola zu sich. Ein Drittel von ihnen bezieht daraus sogar mehr als das Dreifache des empfohlenen Energiebedarfs. Für Eltern gilt: Achten Sie darauf, dass sich Ihre Kinder ausgewogen ernähren. Denn: Feste Knochen in Kindheit und Jugend schützen vor Osteoporose im Alter. Kochrezepte für starke Knochen Knochenfreundliche Kochrezepte (DOCMED.tv).pdf Mehr zum Thema Ernährung gegen Osteoporose finden Sie hier:
Mit gesunder Ernährung Übergewicht vermeiden
Die Lebensmittelauswahl und die Menge der aufgenommenen Nahrung haben direkten Einfluss auf unsere Gesundheit. Wer mehr isst als er verbraucht, nimmt zu. Durch richtiges Essverhalten und eine sinnvolle Auswahl an Lebensmitteln können Sie jedoch Übergewicht und die damit zusammenhängenden gesundheitlichen Folgen vermeiden. Fette und Ballaststoffe Die Menge an Fett und die Zusammensetzung der Fettsäuren sowie der Ballaststoffgehalt der Lebensmittel beeinflussen das Gewicht und die Blutfettwerte. Eine gesunde Ernährung sollte daher reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und an Omega-3-Fettsäuren sein. Einfach ungesättigte Fettsäuren finden sich vor allem in Oliven- und Rapsöl, Omega-3-Fettsäuren in fettem Seefisch. Reichlich Ballaststoffe erhalten Sie über Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Es lohnt sich, auf den Fettgehalt von Lebensmitteln zu achten – insgesamt sollten es nicht mehr als 60-80 Gramm Fett pro Tag sein. Obst und Gemüse Obst und Gemüse sättigen gut und enthalten wichtige Vitalstoffe. Die Kampagne „5 am Tag“ des Verbraucherministeriums setzt die Empfehlung für Obst und Gemüse direkt um. Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst sollten Sie täglich essen: insgesamt rund 600 Gramm. Fünf Portionen sind ungefähr fünf mal eine Hand voll. Mehr ist besser und schadet der Figur nicht. Hunger und Appetit Um die richtige Essensmenge zu finden, ist es wichtig, zu erkennen, wann Sie satt sind. Deshalb sollten Sie sich für das Essen Zeit nehmen. Das bedeutet zum einen gut zu kauen (jeden Bissen zirka 20 mal), zum anderen ein Sättigungsgefühl auch wahrzunehmen. Dieses tritt in der Regel erst nach einer halben Stunde auf – dann sind die meisten aber schon lange mit dem Essen fertig.
KHK, Angina pectoris – Rauchen, Übergewicht
Die Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit (KHK) sind die gleichen wie für die Arteriosklerose. Nicht beeinflussbare Risikofaktoren sind neben steigendem Alter das männliche Geschlecht sowie erbliche Veranlagung. Vermeidbare Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, insbesondere erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes mellitus, Bluthochdruck Viele dieser Risikofaktoren hängen mit Bewegungsmangel, ungesunder Ernährung und erhöhtem Alkoholkonsum zusammen. Je ungesünder das Leben, desto größer das KHK-Risiko Wie groß der Einfluss der Risikofaktoren im Einzelfall ist, lässt sich schwer vorhersagen. Fest steht aber: Je ungesünder der Lebensstil ist und je mehr Risikofaktoren zusammenkommen, desto größer ist die Gefahr für eine KHK wie auch für einen Herzinfarkt. Dass ein Nachbar sein Leben lang rauchte und damit 90 Jahre alt wurde oder dass der sportliche Cousin mit 35 am plötzlichen Herztod starb, ist eher die Ausnahme als die Regel. Senken Sie Ihr persönliches Risiko, indem Sie das Rauchen aufgeben, die Ernährung gesund und abwechslungsreich gestalten, durch regelmäßige Bewegung abnehmen und Blutdruck- und Fettwerte niedrig halten. Das schont die Gefäße und verlängert Ihr Leben.
Diäten – Herzkrankheiten: Übergewicht
Übergewicht und Herzkrankheiten sind keine gute Kombination. Vor allem Menschen mit einem großen Bauchumfang haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Fett an Hüften, Po und
Brustkrebs Ursachen – Essen|Alkohol|Übergewicht
Der Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Entstehung von Brustkrebs ist Gegenstand vieler Forschungen. So gibt es Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einem hohen Konsum an fettreicher oder tierischer Nahrung und der Brustkrebsentstehung, aber nicht alle Studien bestätigen dieses Ergebnis.Ob Übergewicht das Entstehen von Brustkrebs beeinflusst, ist derzeit ebenfalls noch nicht eindeutig geklärt. Bei Frauen über 50 Jahren wird ein Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Brustkrebs angenommen. Einfluss von Alkohol und Rauchen auf die Entstehung von Brustkrebs Regelmäßiger Alkoholkonsum ist mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, verbunden. Die Erklärung hierfür ist, dass Alkohol den Östrogenspiegel im Körper steigert.Bisher konnte nicht zweifelsfrei bewiesen werden, dass Rauchen das Brustkrebsrisiko erhöht, es gibt aber Hinweise dafür. Passivraucherinnen und Frauen, die während der Pubertät geraucht haben, scheinen ein erhöhtes Risiko zu tragen. Seit einigen Jahren wird diskutiert, ob Sojaprodukte einen schützenden Effekt vor Brustkrebs haben. Man hat nämlich festgestellt, dass Frauen in asiatischen Ländern deutlich seltener an Brustkrebs erkranken als hierzulande. Aber Soja enthält Phytoöstrogene (pflanzliche Östrogene) wie Isoflavon, die in ihrer Struktur dem weiblichen Hormon Östrogen ähneln, jedoch schwächer in der Wirkung sind. Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Phytoöstrogene einen negativen Effekt auf das Brustdrüsengewebe ausüben. Frauen mit einem Karzinomrisiko sollten sich von isoflavonhaltigen Präparaten fernhalten, natürliche Sojaprodukte hingegen können möglicherweise durch andere Inhaltsstoffe auch positive Effekte erzielen. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings noch nicht geklärt.
Blasenschwäche – Übergewichtige, Inaktive
Auch die Beckenbodenmuskulatur muss wie alle anderen Muskeln immer trainiert werden, um funktionsfähig zu bleiben und so einer Inkontinenz (Blasenschwäche) vorbeugen zu können. Bei Patienten mit Übergewicht nimmt der Druck im Bauchraum zu und wirkt – der Schwerkraft folgend – vor allem auf den Beckenboden. Die inneren Organe senken sich dadurch ab und es entsteht eine Belastungsinkontinenz. Ist der Betroffene zudem noch körperlich inaktiv oder sogar bettlägerig, verstärkt dies das Problem der Inkontinenz. Denn durch die Inaktivität wird die Beckenbodenmuskulatur noch zusätzlich geschwächt.
Abnehmen – Übergewicht/Folgeerkrankungen
Wer kennt es nicht: Die Hose spannt, der Gürtel ist zu eng. Im Spiegel mag man sich schon nicht mehr ansehen. Übergewicht stört aber nicht nur das äußere Erscheinungsbild, es begünstigt auch die Entstehung vieler Folgekrankheiten. Menschen mit Übergewicht leiden häufig unter zahlreichen Beschwerden wie Kurzatmigkeit, starkem Schwitzen, schneller Ermüdbarkeit oder Schmerzen an Wirbelsäule, Hüft- oder Kniegelenken. Auch viele psychosoziale Probleme gehen mit Übergewicht einher. Übergewicht fördert die Entstehung von Folgeerkrankungen Daneben ist Übergewicht in den Industrieländern der größte Risikofaktor für die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Schlaganfall und Fettstoffwechselstörungen. Jährlich sterben Tausende von Menschen an den Folgen von Übergewicht. Außerdem begünstigt Übergewicht auch die Entstehung von Arthrose, Bandscheibenschäden und Gicht. Das Risiko, Folgeerkrankungen zu entwickeln, erhöht sich mit steigendem BMI-Wert. Auch die Fettverteilung spielt eine Rolle: Insbesondere eine stammbetonte Fettverteilung erhöht das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch eine gesunde Lebensweise mit Sport, Ernährungsumstellung und Abnehmen können Sie vielen ernährungsbedingten Folgeerkrankungen entgegenwirken.
Neue VR-Therapie gegen Adipositas
Neue Therapie gegen krankhaftes Übergewicht (Adipositas): Methoden der virtuellen Realität (Virtual Reality) können die Körperwahrnehmung von Betroffenen positiv beeinflussen. Adipositas belastet Körper und Seele Adipositas, die krankhafte Form von Übergewicht, ist weit verbreitet: 20 Prozent der Deutschen sind betroffen. Auch global gesehen ist Adipositas ein Problem: Deutlich erhöhtes Übergewicht steht auf Platz sechs der häufigsten Todesursachen. Menschen mit Adipositas befinden sich oft in einer Art Kriegszustand mit ihrem Körper. Viele Betroffene verlieren den Glauben daran, abnehmen zu können. Diese Unzufriedenheit kann sich auch auf das soziale Leben und die Psyche auswirken. Neue Therapiemöglichkeiten von Adipositas Wissenschaftler der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Bielefeld sowie drei weitere Universitäten und zwei Unternehmen forschen in einem Projekt mit dem Namen ViTraS (Virtual Reality Therapy by Stimulation of Modulated Body Perception) an neuen Therapiemöglichkeiten bei Adipositas. Psychische Aspekte bleiben bei Übergewicht oft untergeordnet „Für starkes Übergewicht gibt es verschiedene Ursachen. Dazu zählen zum Beispiel Lebensgewohnheiten, sozio-kulturelle, psychische oder genetische Faktoren", sagt Prof. Dr. Latoschik, der an der Julius-Maximilians-Universität den Lehrstuhl für Mensch-Computer-Interaktion leitet. „Bislang stehen Diäten, die Änderung der Lebensgewohnheiten oder die operative Verkleinerung des Magens als Therapieoptionen im Vordergrund. Die psychischen Ursachen und Folgen bleiben oft untergeordnet."Viele Menschen mit Adipositas zeigen Veränderungen der Wahrnehmung ihres Körpers, was die therapeutische Arbeit erschwert. Manche schwerwiegenden körperlichen Veränderungen, zum Beispiel der Organe, können nur schwer wahrgenommen werden. Darüber hinaus spielt die äußere Form des Körpers in so gut wie allen sozialen Situationen eine Rolle. Menschen mit Adipositas vermeiden daher häufig soziale Situationen mit Konsequenzen für das Wohlbefinden. Hier wollen die Forschungsteams ansetzen. Realistisches Bild des Körpers vermitteln „Die Patientinnen und Patienten sollen zunächst ein realistisches Bild ihres eigenen Körpers erhalten, kein von außen beeinflusstes, wertendes Bild", sagt Prof. Dr. Wienrich, die an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die Juniorprofessur für Mensch-Technik-Systeme innehat. „Dazu erschaffen wir ein exaktes virtuelles Abbild der betroffenen Person, einen sogenannten Avatar." Um diesen Avatar so lebensecht wie möglich zu gestalten, werden Patienten mit 120 Kameras aus verschiedenen Perspektiven fotografiert. Das Team der Universität Bielefeld setzt daraus ein realitätsgetreues Abbild des Körpers zusammen, das danach im virtuellen Raum agieren kann – gesteuert vom Patienten selbst. Akzeptanz durch Konfrontation Die Konfrontation mit dem eigenen Körper in der virtuellen Welt kann zu Beginn ungewöhnlich sein – und auch negative Gefühle hervorrufen. „Man muss seine gewohnten Komfortzonen verlassen und lernen, das virtuelle Abbild als den eigenen Körper zu akzeptieren", so Dr. Wienrich. „Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, können die Möglichkeiten der virtuellen Umgebung zum Einsatz kommen. Darin können wir zum Beispiel Situationen konstruieren, die dabei helfen können, Teufelskreise aus der realen Welt zu durchbrechen. Diese Gegenüberstellung in auch unangenehmen Situationen in der virtuellen Welt ist in der Psychologie eine etablierte Methode", sagt Dr. Latoschik. Therapie im virtuellen Raum Nachdem das eigene Abbild im virtuellen Raum geschaffen wurde, lassen sich unterschiedliche Therapieansätze verwirklichen. Dazu zählt zum Beispiel die Möglichkeit, den Avatar beliebig zu verändern. Zurückliegende Ereignisse, wie ein schleichender Gewichtsanstieg über viele Jahre, lassen sich in der Rückschau aufarbeiten. Aber auch die Aussichten einer erfolgreichen Therapie können vor Augen geführt werden.„Ändern wir das Erscheinungsbild oder das Auftreten des Avatars, kann sich das messbar auf die reale Person auswirken", sagt Dr. Latoschik. So könnten Bilder aus dem Innenleben des Körpers konstruiert werden, die verdeutlichen, wie sich eine krankhafte Gewichtszunahme auf Körperorgane auswirkt – und wie eine Therapie hier positive Ergebnisse liefern kann.„Kaum einer von uns kann sich seinen eigenen Körper 20 oder 30 Jahre in der Zukunft vorstellen. Wenn wir die Zeit in der virtuellen Realität vorspulen, erhalten wir ganz neue An- und Einsichten über uns selbst und die möglichen Konsequenzen unseres Handelns." Virtuelle Gruppentherapien Die virtuelle Welt lässt einen nahezu unbegrenzten Freiraum für Anwendungen und Erfahrungsmöglichkeiten. „Losgelöst vom realen Körper könnten sich Menschen mit einer frei wählbaren Erscheinungsform weltweit in virtuellen Gruppentherapien austauschen. Sonst negativ wahrgenommene Körperbilder treten hier in den Hintergrund", sagt Dr. Wienrich. Gamification: Elemente aus Computerspielen einsetzen Das Projekt verbindet Aspekte der interaktiven Computergrafik, Kognitionsforschung und Informatik. Es setzt auch auf Gamification – also auf die Nutzung von Elementen aus Computerspielen. „Dabei interessieren uns vor allem Fragen zu Spielemechaniken und zur Motivierung der Teilnehmenden. Das macht das Projekt auch für Studierende interessant", sagt Latoschik.
Arteriosklerose – Übergewicht & Bewegungsmangel
Übergewicht und Bewegungsmangel sind Risikofaktoren für Arteriosklerose. Der Grund: übergewichtige Menschen haben oft erhöhte Blutfettwerte, die schädlich sind.