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Das Blut – Spiegel der Gesundheit



Blut ist ein wichtiger aber wenig beachteter Bestandteil unseres Körpers: Menschen klagen über ihre Knochen, ihren Kopf oder Magen – aber nicht über ihr Blut. Trotzdem: Wenn etwas mit dem Blut nicht stimmt oder zu wenig vorhanden ist, hat dies weitreichende Folgen.

Eine 3-D-Illustration von Blutzellen. © Thinkstock
Bei stark blutenden Wunden kann es passieren, dass ein Mensch rasch zwei bis drei Liter Blut verliert. Dann muss das verlorene Blut durch eine Bluttransfusion ersetzt werden. Auch wenn die Blutgerinnung gehemmt ist, kann es im Verletzungsfall zu hohem Blutverlust kommen. Besonders Patienten, die an der Bluterkrankheit (Hämophilie) leiden, können dann unbehandelt viel Blut verlieren.

Hohe Blutgerinnung begünstigt Herzinfarkt und Schlaganfall

Ebenso problematisch ist aber eine erhöhte Neigung zur Blutgerinnung. Sie kann –  je nachdem, welcher Schritt des Gerinnungssystems gestört ist – zu Blutgerinnseln (Thromben) führen und steigert insbesondere bei Arteriosklerose das Risiko für einen Herzinfarkt, Schlaganfall und für einen Gefäßverschluss in den Beinen.

Mehr zu Blutgerinnungsstörungen lesen Sie hier.

Anämie und Leukämie

Bei einigen Blutkrankheiten ist die Anzahl der Blutkörperchen gestört. Bei der Anämie besteht beispielsweise ein Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten), bei der Leukämie bildet das Knochenmark zu viele weiße Blutkörperchen (Leukozyten).
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